Erfolgreiche Pflanzaktion in der Uferstraße

Der Grünstreifen in der Uferstraße vor den Uferhallen war lange Zeit stark vermüllt. Als Vorbereitung zur Panke.Putze wurde dieser Streifen von Angestellten der Schildkröte gesäubert. Aber bei diesem Zustand sollte es nicht bleiben.
Am 31. Mai wurde die Fläche mit einigen ersten Spenden, wie z.B. Lupinen, Flieder, Waldmeister und Topinambur bepflanzt. Zudem wurden Blumen und Rasen gesät sowie Kletterbohnen gesteckt.
Das alles klappte durch das tolle Engagement von Mitarbeitern der Schildkröte GmbH (www.schildkroete-berlin.de/gemeinnuetzige-dienstleistungen/kiezlaeufer/ ) gemeinsam mit 4 Mitstreitern von panke.info (www.panke.info) und einer aktiven Weddingwandlerin (www.weddingwandler.de).
Die in liebevoller Handarbeit gefertigten Schilder wurden an den Pflanzen und am Beetrand gesteckt. Diese sollen die Hundebesitzer ermahnen, das Beet ihren Schützlingen nicht gleich wieder als Hundeklo frei zugeben. Leider vergebens. Bereits 24 Stunden später waren ¼ der Schilder nicht mehr vorhanden, rausgerissen bzw. zerstört. Dafür lagen viele frische Haufen auf dem Beet, selbst an den Rändern, an denen sie der eine oder andere Tierliebhaber ohne Zerstörung der Aussaat oder Bepflanzung hätte entfernen können. Da es nächste Woche mit den Pflanzungen weitergehen soll, ein nochmaliger Appell auf diesem Weg: „Haltet das Beet frei von jeglichem Unrat!
Gerade im bald beginnenden Sommer könnt Ihr z.B. auch durch Gießen zum bunten Pflanzengedeihen beitragen.“
Eine öffentliche Pumpe befindet sich nicht weit weg auf der gleichen Seite in der Uferstraße.

k-Thorsten Haas Mittel&Wege.eu 243 k-Thorsten Haas Mittel&Wege.eu 252

Ausstellung „Botschaften am Fluss“

panke.info gestaltete gemeinsam mit dem Jugendclub Mühlenstraße 24 eine Ausstellung über die Panke. Ein Bericht ist hier zu finden. Die Ausstellung wurde im Rathaus Mitte eröffnet und wird anschließend an weiteren Orten gezeigt.

k-Die Ausstellung für Familien und Kinder

Immer wieder wird mit Enten auf das erfolgreiche Entenrennen von panke.info hingewiesen

 

k-Die Eröffnungsreden3

Andrea Wolter von der Senatsumweltbehörde hält ein Grußwort

k-Die Panke Bank k-Interessierte Zuschuer2 k-Module Bernau bis Pankow k-Panke-Blumen-Ente

Fotostrecke: Der Himmel hängt voller Rosa

Kirschblüten über dem PankewegZierkirschen auf dem Mauerstreifen

Schuhe hängen auf einem Kabel vor KirschblütenEin Wegweiser ist umgeben von Kirschblüten

Jahr für Jahr im April: die japanischen Zierkirschen, von Japanern aus Freude über den Mauerfall gestiftet, erzeugen ein spektakuläres, temporäres Farbenmeer. Zu besichtigen gibt es die Farbenpracht noch ein paar Tage lang am Pankeweg und Mauerweg auf der Höhe Wilhelm-Kuhr-Straße in Pankow an der Grenze zu Mitte.

Ein Farbklecks, wo man ihn nicht erwartet: Bio Daily

Bio Daily - ein kleiner aber feiner Bioladen

Das Bio Daily in der Stettiner Straße in Gesundbrunnen

An einem grauen, regnerischen Tag leuchtet einem der in warmen Terrakottatönen gestaltete Laden in der Stettiner Straße 63 einladend entgegen. In einem Kiez, wo man es kaum erwarten würde, hat sich gegenüber Woolworth’s und neben einer Spielothek in einem denkmalgeschützten Haus aus dem Jahr 1864 einmit Lebensmittelverkauf angesiedelt. „Die Umgebung hier wartet auf so etwas“, sagt der Leiter des Bistros Arno Haßbargen. Dies klingt an diesem Standort verwunderlich, denn das Essensangebot und das Sortiment ist fast ausschließlich auf Bioprodukten aufgebaut. Trotzdem, davon ist der 42-Jährige überzeugt, gibt es immer mehr junge Familien und alteingessene „Ökos“ in Gesundbrunnen, auf die das Konzept von „Bio Daily“ zugeschnitten ist.

Ursprünglich sollten in dem Bistro jugendliche Schulabbrecher der Werkschule Berlin beschäftigt werden. Doch dieses Unterfangen schien dem Bildungsträger letztendlich zu gewagt. Lothar-Werner Pampuch und Arno Haßbargen gründeten daraufhin ihr eigenes Unternehmen,

Arno Haßbargen ist stolz auf das Backwarenangebot

„Zwei bis drei Mal die Woche schaue ich hier herein“, sagt ein junger Mann, der hier auf einen Kaffee vorbeigekommen ist. „Und das sagt doch schon alles“, fügt er noch hinzu, als er zu seiner Meinung über Bio Daily befragt wird . In der Tat: viele Stammkunden hat das im Juli 2009 eröffnete Bistro bereits. „Wir setzen auf Mund-zu-Mund-Propaganda“, erklärt Haßbargen. Ihm ist klar, dass ein Bioladen an diesem Standort eher auf eine langfristige Strategie setzen muss als auf einen schnell wachsenden Kundenkreis. Laufkundschaft ist abseits der geschäftigen Badstraße daher eher nicht zu erwarten, dafür umso mehr Kunden, die immer wieder kommen. Dazu trägt sicher auch die angenehme Atmosphäre des Ladens bei, in dem auch Zeit für ein persönliches Gespräch sein soll.

Fest im Angebot sind eine tägliche Suppe sowie ein wechselndes Mittagsgericht. Das Standbein des Biosortiments sind zum einen Molkereiprodukte, aber insbesondere auch die selbstgemachten Kuchen, Konditorei- und Backwaren. Das hat auch mit der persönlichen Geschichte von Arno Haßbargen zu tun. Nach einer abrupt beendeten Drogenkarriere hat er einen neuen Sinn im Leben gesucht. Als Markthändler für „Märkisches Landbrot“ hat er sich 2005 selbständig

Vielleicht ist es auch ein Glücksfall, an diesem schwierigen Standort etwas Unerwartetes zu wagen. Konkurrenz ist für das ambitionierte Geschäft jedenfalls weit und breit nicht in Sicht. „Ich empfinde diesen Laden als einen Farbpunkt, der aus der Masse heraussticht“, sagt Arno Haßbargen. Oder, wie er es auch ausdrückt: „Das ist, wie wenn die Sonne aufgeht“.

Das kleine, aber feine Biosortiment im Laden

Das kleine, aber feine Biosortiment

Das Bio Daily befindet sich in der Stettiner Str. 63 in Berlin-Gesundbrunnen und hat derzeit von 9-18 Uhr montags bis samstags geöffnet.

Mehr Geschichten von Menschen, die hier etwas bewegen.

Internetpräsenz des Bio Daily

Zu viel und zu wenig Wasser

Hier an der Panke beschäftigen sich die Planer unter anderem mit der Frage, wie sie den Fluss verlangsamen können. Oder wo man mit einer anderen Gewässerstruktur eine größere Artenvielfalt schaffen kann. Oder wie bei allen Renaturierungsmaßnahmen trotzdem der Hochwasserschutz gewährleistet werden kann. In anderen Teilen der Welt sind die Wassersorgen ganz andere. Wir haben uns inzwischen an die Prognose gewöhnt, dass Kriege um Wasser geführt werden. Wasser ist eben überall Leben, egal ob eher zu viel oder zu wenig.