Was so alles im Laub herumkrabbelt

0-P-091107-AhornblattDie Luft ist feucht und schwer, die letzten tapferen Blätter segeln von den Bäumen, und als Mensch hat es man es schwer, nicht depressiv zu werden, wenn die Dunkelheit immer früher hereinbricht. Also werden die wenigen hellen Stunden für Aktivitäten draußen genutzt. Ein Novembersamstag, im Bürgerpark: Studierende der FH Eberswalde bieten eine Naturführung an. Diese richtet sich in erster Linie an Kinder, aber als begleitender Vater hat man auch seinen Spaß daran, Blätter zu sammeln und zu bestimmen. Am Ende wird ein großer Haufen Laub und Erde auf einem Tisch im Stadtteilzentrum Pankow ausgebreitet. Jetzt wird es erst richtig interessant: man muss nur einige Minuten warten, da kommt Bewegung in die Sache: an allen Ecken des Laubvs kribbelt und krabbelt es, die Kinder kommen mit dem Einfangen und Untersuchen der Tiere gar nicht mehr hinterher. Käfer, Asseln, Regenwürmer, Fadenwürmer, Spinnen und anderes Getier wohnen in der Erde und zersetzen das Laub. Annika Haß, eine der beiden Tourenleiterinnen, erklärt, wie wichtig diese Tiere sind, damit wir nicht in Laubbergen ersticken.Hätte nicht gedacht, dass es so einfach ist, in einem einfachen Haufen Herbstlaub so viel Leben zu entdecken. Die Novemberdepression kann angesichts all dieses Gewimmels jedenfalls zu Hause bleiben!

Nächstes Jahr gibt es weitere Naturführungen; für Termine am besten anmelden für den Newsletter auf http://panke.info

LaubuntersuchungBestimmungstafel,

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